Put on your Öko dancing-shoes

Von: mo

Stop mal: Öko & Disko – das soll zusammen passen? fragt sich der gemeine Leser beim Lesen dieses Spiegelartikels. Ja, solle es. Laut Spiegel gibt es ‘seit neustem’ in Rotterdam einen Club, dessen Haupt – USP seine Ökoverträglichkeit ist, und neben noch halbwegs brauchbaren Sachen wie Mehrweggläser und Verzicht auf Flyer (Papierverbrauch!) werben sie vorallem mit dem in den Tanzboden integrierten Aktoren die durch die tanzenden Umweltfreunde Stom erzeugen sollen. “Fast ein Drittel des Stroms, den die DJ-Bühne verbraucht, sollen die Tänzer als “menschliche Energieerzeuger” liefern.“, so so.
Mal überlegen: wir haben da
- zwei Techniks 1210: 30Watt
- 1 x DJ Mixer 50 Watt
- 1 x DJ Beleuchtung 100 Watt
davon ein Drittel: macht 60 Watt!
Juhuu, nach 16,6 Stunden Tanzen hat die Meute 1 Kilowattstunde ‘ertanzt’. Allerdings nur wenn niemand von den 2000 Leute die in den Club passen, an der Bar steht und Bier trinkt oder sich unterhält. Das erinnert uns doch an die in regelmässigen Abständen in der Presse herumgeisternden Schuhe die Strom erzeugen, auch so eine schlecht vermarktbare Ökoidee. Ob das die niederländischen Privatinvestoren, die diesen Club mit “Millionen” aufgebaut haben geahnt haben?

Add comment September 5th, 2008

Angelika will jetzt Money

Von: rob

Am Tag zehn nachdem ich am Telefon einer netten Frau meine Adresse gesagt habe:
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2 comments August 23rd, 2008

Peter verschenkt Geld (aber keine Adressen)

Von: rob

Letzte Woche, zwei Tage nachdem das  ”Postzustellzentrum Leipzig” mit der Frage nach meiner aktuellen Adresse anrief, um eine Sendung mit unkenntlichem Adressfeld weiterleiten zu können, bekam ich einen Brief “Information zur aktuellen Renten-Ziehung”.
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1 comment August 13th, 2008

9 to 5: I did go to work today and i think i’ll go tomorrow

Von: mo

Ich habe nämlich gerade angefangen meine Diplomarbeit zu schreiben und zwar am Fraunhofer IPMS in Dresden über dieses Thema. Also: kein Alkohol, Sex und vor allem kein Rock and Roll in den nächsten acht Monaten, dafür organische LEDs und industrieller Siebdruck.

Add comment August 5th, 2008

dinat.bst download

Von: hdb

Vorsehen, es folgt google-content: Falls ctan mal wieder unten ist, und man trotzdem keine dinat.bst zur Hand hat, hier ein link auf einen Deutschen mirror zum dowload:

ftp://ftp.fu-berlin.de/tex/CTAN/biblio/bibtex/contrib/german/dinat/dinat.bst.

Vielleicht spart es einer einsamen Seele da draußen 10 min der kostbaren Lebenszeit, schnüff. (Jetzt bitte die Streicher.)

2 comments Juli 16th, 2008

Auerworld to come!

Von: mechko

Noch ein kleiner Hinweis auf das Kleinod der diesjährigen Festivalsaison: Das Auerworld Festival 2008. Sogar ohne Eintritt diesmal. Und ich bin mir sicher, dass es ziemlich großartig wird.

Foto: Moe

Add comment Juli 15th, 2008

Spuren von Zwietracht

Von: mechko

Irgendwie komme ich gerade nicht so richtig über die Reaktionen auf Kullas Vortrag auf den Datenspuren klar. Nicht nur die direkten Reaktionen während und nach des Vortrags, die alles andere als souverän waren, nicht nur die bis jetzt 44 Kommentare in Kullas blog selba, die in ihrer Absurdität nochmal drastischer wirken, jetzt kommt sogar auch schon Reichstagsfeuerfefe persönlich zum Matsch werfen.

8 Punkte zur Kenntnisnahme:

  1. Ich habe Kulla zu den Datenspuren eingeladen. Es gibt in Dresden zur Kritik an der Kampagne Gesprächsbedarf, die lange Diskussion nach dem Themenabend mit Maha hat das gezeigt. Wenn das in der Landeshauptstadt nicht so ist, auch gut. Aber wir machen hier eine Veranstaltung in Dresden.
  2. Ich wusste, dass classless eine Teilmenge der Kritik bearbeitet. Ich war in der cBase.
  3. Die Aussage, dass das Symposium eine Orientierungsveranstaltung für junge, unorientierte sächsische Jugendliche ist, und die man deshalb nicht mit Zwietracht und Diskussion verunsichern dürfte, ist in ihrer Annahme und Folgerung völliger Blödsinn. Ich hoffe nicht, dass dies jemand nochmal ernsthaft bekräftigen will.
  4. Ich selbst finde Teile seiner Argumentation nachvollziehbar, andere nicht. Einen Teil würde ich selber vertreten, andere Punkte nicht. Ein kontroverses Thema eben und selbstverständlich kein Ausschlusskriterium wenn es um die Auswahl von Vorträgen geht.
  5. Ich mache selber viele ehrenamtliche Projekte, in die ich viel Kraft reinstecke. Da kommt ab und an mal jemand von halbaußen und ist mit Teilen der Gesamtsituation unzufrieden, entweder weil er keine Ahnung hat, oder weil er Recht hat. Aber für beide Fälle muss es einen anderen Umgang geben, als das was hier gerade mit Kulla passiert.
  6. Die geübten Profis, die ja offensichtlich den Vortrag im Sinne der Schadensbegrenzung gar nicht öffentlich gehalten wollen wissen, legen sich damit selbst ein schönes Ei. Es ist doch im Sinne der Gegner dieser Diskussion kontraproduktiv, da mit überschlagener Stimme die elementaren Regeln der Diskussionskultur an den Nagel zu hängen und ein kopfschüttelndes Publikum zurückzulassen, was dadurch irgendwie schon einen sektenartigen Eindruck vom CCC gewinnen könnte.
  7. Die CCC-Sprecher haben seit der Vorbereitung auf den 24C3 massiv versäumt, öffentlich in irgendeiner Form Stellung zu nehmen und die Kritikpunkte inhaltlich zu widerlegen. Man hätte auch sagen können: Das betrifft uns nicht, wir arbeiten ganz anders, nämlich folgendermaßen, und hierfür sind wir gar nicht verantwortlich, sondern der AK, und ja, wir wollen hier keine militante Revolution, Pech gehabt. Ich kenne Kulla schon länger als zwar provokativen, aber meistens gesprächsbereiten und vor allem chaoscompatiblen Menschen. Da wäre deutlich mehr drin gewesen als dieses merkwürdig gehemmte Matschwerfen, da beobachte ich auf dem Spielplatz meines Sohnes ein wesentlich gesünderes Sozialverhalten.
  8. Die Aussage, dass Kritik nur üben darf, wer selber mitmacht, ist undemokratisch. Was diese jetzt auch nicht automatisch delegitimiert, aber wenn wir auf Basis von stalinistischen Axiomen diskutieren, wäre vorher ein Hinweis darauf mehr als angebracht.

Ansonsten war das Symposium ein voller Erfolg, vielen Dank nochmal allen Referenten, Unterstützern und Helfern.

Add comment Juni 11th, 2008

Dresden goes Dynamo

Von: rob

Ach ja.  Die Brücke. Die UNESCO fordert heute eine neue Abstimmung, andernfalls werde der Welterbestatus noch im Juli abgeschafft. Das sind doch mal eine Ansage! Und Sand in das Mühlengetriebe derer, die hoffen mit ihrem Dickkopf UN-Vertretungen Entscheidungen vorschreiben zu können.

Dresden ist verzichtbar! Wer glaubt schon, dass in einer von Stimmungen geprägten Medienwelt ein WE-Verlust keine Auswirkungen hätte? – vor 1960 geborene Dresdner? Wenn der Aufwind mit der goldenen Semperoper/Radeberger-Werbung geht und Beiträge zur Frauenkirche ersetzt werden durch Berichterstattungen zum Verlust des Welterbetitels, wie werden sich dann die Touristenzahlen entwickeln? Und wer wird sich dann benachteiligt fühlen; die Leute die genau dies herbeigeführt haben?

“Demokratie ist die beste Staatsform, da sie immer so gut ist wie ihre Bürger es verdienen”. Wer den in Form eines Tunnels vorliegenden Kompromiss nicht wahrnehmen möchte, kalkuliert ein dass Dresdens Stern eine Umlaufbahn tiefer sinkt. Der lokale Fussballverein macht es ja schon vor. Brückenfreunde, springt endlich über euren Schatten!

Add comment Mai 10th, 2008

Eiins zwei drei…

Von: rob

tanz odissi

Klassischer Tanz mal anders: Odissi statt Walzer, aufgenommen in Pushkar/Indien.

Add comment Mai 9th, 2008

no gtkjni-4.0 in java.library.path

Von: mechko

If you’re experencing this error while trying to run the examples from the
Java-Gnome Package after building and installing the sources as described here, please do me the favour and don’t try what I tried the last couple of minutes.

Concerning eclipse:
Just add the string -Djava.library.path=/usr/local/lib
to the Run-Properties of your project (Run/Run/tab “Arguments”/box “VM Arguments”) and press fire.

I did not understand that make install does not copy the jni-library-file to /usr/lib/jni/ (what google says and where I actually recovered a couple of files) but to /usr/local/lib/jni-4.0.lib. Naughty mistake.

Add comment Mai 5th, 2008

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